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Idealism

Anonymous, 10. June 2007 - 23:00

Veröffentlicht am:
08.06.2007
digitalism_idealism.jpg

 

French Filterhouse 2.0

Zurück im Jahr 1996: Daft Punk räumen mit ihrem Filterhouse erst Frankreichs Hauptstadt auf, danach die ganze Welt. Bis heute hat man „Around the world“ im Ohr und sieht den hundeköpfigen Mann aus dem „Da funk“-Video mit Gipsbein, Krücke und Radio durch die nächtliche Großstadt ziehen und um Anschluss ringen. Vom Nachfolgealbum „Voyager“ haben sich vor allem die bunten Space-Comic-Videos zu unter anderem „One more time“ tief ins Gedächtnis eingegraben. Allesamt Clubhits, aber alles auch immer tauglich für den Mainstream dank Eingängigkeit, Funk und einer guten Portion entrückter Sweetness.

Zehn Jahre später kann man im Club immer noch ohne Probleme ein beliebiges Stück der beiden Franzosen auflegen und die Leute reißen die Hände in die Luft. Aber zehn Jahre später gibt es auch eine Reihe von Acts, die Daft Punk für das neue Jahrtausend fit machen, indem sie die Melodien aus deren Sound übernehmen, aber eine gesunde Portion Rockertum hinzufügen. In Frankreich selbst sind es Justice, deren anstehendes Album mit Spannung erwartet wird. An der Spitze ihres Labels Ed Banger Records steht – der Manager von Daft Punk. French Filterhouse 2.0 wird aber dieser Tage nicht allein von wahnsinnigen Franzosen in Paris zusammengeschraubt, auch in Deutschland versuchen sich Jens Moelle und Ismail Tuefekci alias Digitalism daran. Und obschon Daft Punk an allen Ecken und Enden aus ihrem Debutalbum „Idealism“ hervorlugen, liefern die beiden Hamburger dennoch keine platte Kopie. Denn anders als vor zehn Jahren bratzt und knarzt, rumpelt und scheppert es heuer wie nichts Gutes. Alles kommt ein gutes Stück verzerrter und vor allem härter, dreckiger aus den Boxen. Und all das will – daran bleibt nicht eine Sekunde Zweifel – in den Club oder auf die WG-Party. Das hier hört man sich nicht zu Hause vor dem Kamin an, zu diesem Sound reckt man dem DJ die Arme entgegen und freut sich wie Bolle. Allen voran zu „Idealistic“, „Zdarlight“ und „Jupiter room“, den schon 2005 bzw. 2006 als Maxi veröffentlichten Top-Hits des Albums. Aber auch „I want I want“ oder „The pulse“ sind exquisite Soundtracks zum Abreißen einer WG.

 

Text: Harald Jakobs

Monat:
2007/24
Label:
Labels / EMI
Artist:
Digitalism
Tracks:
  1. Magnets
  2. Zdarlight
  3. I want I want
  4. Idealistic
  5. Digitalism in Cairo
  6. Departure from Cairo
  7. Pogo
  8. Moonlight
  9. Anything new
  10. The pulse
  11. Home zone
  12. Apollo-gize
  13. Jupiter approach
  14. Jupiter room
  15. Echoes
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