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Platte der Woche KW 12: Cadence Weapon - Afterparty Babies

Peter Merk , 19. März 2008 - 18:09

"Junge, du bist etwas ganz Besonderes. Wenn man so will, dann bist du der Jackson Pollock im Museum. Kurz und knapp: ein Afterparty Baby. Ein Unfall." So oder so ähnlich könnte das Vater-Sohn Gespräch zwischen Roland Pemberton aka Cadence Weapon und seinen Vater abgelaufen sein. Die Tatsache, das er sein zweites Album Afterparty Babies nennt, zeigt aber, dass er es gut verkraftet hat.

Was bis dato geschah: Ende 2005 veröffentlicht Cadence Weapon sein Debüt auf dem kanadischen Underground Label Upper Class Recordings. Das Album schlägt in Kanada ein wie eine Bombe und wird dort für den mit 20.000$ dotierten Polaris Music Prize nominert, den dann aber Final Fantasy für ihr Album "He Poos Clouds"(Übersetzt: "Er kackt Wolken") bekommen. Im Frühjahr 2007 unterscheibt Cadence Weapon dann bei dem renomierten Label Epitaph Records, auf dem jetzt "Afterparty Babies" veröffentlicht wurde. In Europa sicherte sich Big Dada die Rechte an dem Album. Für alle die mit Labelnamen nichts anfangen können: Wenn man auf Big Dada oder Epitaph veröffentlicht, hat man es geschafft.

Musikalisch schließt das Album da an,wo Cadence Weapon mit seiner letzten Single "Sharks" zurück gelassen hat. Schon die erste Single ließ einen erahnen, dass hier ein folgen wird, dass den Tanzboden durchschüttelt. Ob "In Search of the Youth Crew", "Real Estate", oder "Tattoos (And What They Really Feel Like)" die Songs bleiben einfach im Ohr kleben. Wenn man sich dann noch die Mühe macht und etwas genauer auf die Texte hört, merkt man, dass hier keines Falls die gängigen Hiphop Themen (Guns, Bitches, Bling) abgehandelt werden. Cadence Weapon hat immer eine Geschichte parat, die er in ausgetüftelte Verse verpackt und meistens mit einen Funken Ironie erzählt.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass Cadence Weapon aus der kanadischen Szene kommt. Vergleichbare Alben findet man jedenfalls selten. Die große Stärke von "Afterparty Babies" liegt definitiv in seiner Eigenständigkeit. So kann man sich Tage, oder Wochen an den abwechslungsreichen, unverbrauchten Produktionen laben und sich dabei auch einige Ohrwürmer einfangen.

Zu guter letzt gebe ich euch noch die Botschaft mit auf den Weg, die Cadence Weapon seinem Hörer mit auf den Weg gibt:
"My dad says was an afterparty baby. This goes out to all the accidents out there. Keep on making mistakes."

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