+Empfang

Im Aachener Stadtgebiet:
Antenne:  99,1 MHz
Kabel: 95,35 MHz
Im Internet:
Web-Stream:
MP3 | OGG

+Mitmachen

Du möchtest zum Radio?

Dann mach mit!

+Sponsoren

RWTH Aachen
StudRWTH
Studierendenparlament FH Aachen
Kármán

 AcHsO

+StudioCam

WebCam

+Deine Meinung...

+Platte des Monats

AzudemSK - Schön & Gut

Schön & Gut
AzudemSK

+Die TOP3

  1. Ätna - Come To Me
  2. Juniore - La Vérité Nue
  3. Jawny - Anything You Want (feat. DojaCat)
Abstimmen...

+Kontakt

Hochschulradio Aachen e.V.
Wüllnerstraße 5
52056 Aachen

Telefon: 0241/80-93751
Telefax: 0241/80-92751

Email: Redaktion
Email: Studio

Follow on Twitter    Hochschulradio Aachen bei Facebook    Videokanal bei Youtube

+Benutzeranmeldung

+Playlist

 
 Lade Playlist…

+Aktuelles Programm

Heute Morgen
15:00 Hochschulradio Aachen mit Peter Müschen
 » mehr…

Moog Acid

Peter Merk , 21. Oktober 2007 - 21:52

Veröffentlicht am:
10.10.2007
Moog Acid

Wer auf der Startseite auf die Platte der Woche geklickt hat, stellt sich wahrscheinlich gerade drei Fragen.

1.) Wer zur Hölle ist Jean Jacques Perrey ?
2.) Muss ich Luke Vibert kennen ?
3.) Warum ist deren gemeinsames Werk Platte der Woche im Hochschulradio ?

 

Zu 1.)
Jean Jacques Perrey ist Jahrgang 1929(!) und ist, wie sein Name schon vermuten lässt, gebürtiger Franzose. Mitte der 50er Jahre wurde er Vertreter für ein Gerät Namens Ondioline, einem Vorläufer des modernen und heute allgegenwärtigen Synthesizers. Während dieser Arbeit, die hauptsächlich darin bestand, das Gerät vorzuführen, entdeckte er seine Liebe zur elektronischen Musik. Bis Ende der 60er hatte sich Perrey in Frankreich und zum Teil auch über dessen Grenzen hinaus durch diverse Auftritte einen Namen gemacht. In den 60ern folgten dann die ersten Veröffentlichungen. Ab 1965 lösten die Maschinen von Robert Moog (sprich muh-g) die Ondioline ab, denen er bis zum heutigen Tag treu blieb.

Zu 2.)
Luke Vibert ist nicht mal halb so alt wie sein Mitstreiter und kam '93 mit seiner ersten Veröffentlichung um die Ecke. Nach und nach fand er seinen Weg in die elektronische Szene Großbritanniens und blieb dabei musikalisch unglaublich vielseitig. DnB, Techno, IDM, Breakbeat oder Acid. Kaum eine Spielart elektronischer Musik, mit der Vibert nicht in Berührung gekommen wäre. Das Problem einen Plattenvertag zu bekommen hatte Luke Vibert wahrscheinlich nie. Die Liste der Labels, auf denen er bisher veröffentlicht hat, liest sich beeindruckend: Mo Wax, Planet Mu, Rephlex, Warp und natürlich Lo Recordings.

Zu 3.)
Der Name des Albums ist Programm. Komplett auf den Geräten der Marke Moog produziert, heißt das für die Ohren: Synthies bis es knallt. Durchgehend. Die beiden Produzenten schöpfen die Möglichkeiten ihrer Maschinen voll aus und oft merkt man auch, wo wer die Finger im Spiel hatte. Die Idee zu "Frère Jacques", einem Cover des gleichnamigen französischen Volksliedes, ist sicher nicht auf Luke Viberts Mist gewachsen. Bei "Ye Olde Beatbox" hört man deutich, dass Luke Vibert auch einige Hiphop-Scheiben zu Hause stehen hat. Egal aber welchen Song man sich herauspickt, alle sind durchzogen von dem warmen, manchmal auch schrillen Sound der Moog.

Links:

Jean Jacques Perrey

Lo Recordings

Monat:
2007/43
Label:
Lo Recordings
Artist:
Jean Jacques Perrey & Luke Vibert
Tracks:

    01. Intro
    02. Schwing
    03. Analog Generique
    04. Dream 106
    05. Frere Jacques
    06. JJPLVDNB
    07. Ye Olde Beatbox
    08. Vision For The Future
    09. Messy Hop
    10. White Knight(Black In The Day)
    11. You Moog Me

Inhalt abgleichen