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Performance

Anonymous, 7. September 2018 - 11:01

Veröffentlicht am:
24.08.2018
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Sieht man ein Wort aus einer anderen Sprache, versucht man es in seine eigene zu übersetzen. So war es auch bei mir mit Performance, dem Namen des siebten Albums von White Denim. Auf den ersten Blick ein einfaches Wort. Im Kopf eines jeden, der den Titel liest wird eine Assoziation geweckt. Performance? Wird das ein Live-Album sein? Wird das „Musikerdasein und auf der Bühne stehen“ thematisiert? Eher nicht. Mit Performance kann im weiteren Sinne die eigene Selbstdarstellung gemeint sein. Es geht um den Unterschied zwischen dem, was bzw. wer man wirklich ist und dem was man nach außen hin projiziert. Und es scheint so, als ob sich White Denim in diesem Album damit auseinandersetzen will. Und genau das ist es auch, was den Sound des neuen Albums so ausmacht.

2008 und 2009 brachte die Band je ein Album heraus. Zuerst Explosions und dann Fits. Letzteres wurde speziell für die Britischen Fans der Band produziert. Jedes dieser Alben hatte einen ganz bestimmten Sound. Explosions war geprägt vom Amerikanischen Rock n’ Roll in dem sich viele Stilelemente des Blues finden lassen. Fits hingegen stellt dem einen Gegensatz entgegen. Natürlich sprechen wir immer noch über Rock’n’Roll. Jedoch ist der Bezug zum britischen Punk und zum GarageRock der 2000er Jahre nicht zu überhören.

Waren die beiden ersten Alben noch nicht von kommerziellem Erfolg gekrönt, ändert sich dies jedoch nach dem die Band Anfang 2010 eine andere Richtung einschlug. Mit Künstlern wie Mos Def und Santigold sowie den Produzenten Ethan Johns und Jeff Tweedy von Wilco wurde ihr Sound weicher, berechenbar, fast schon schlicht.

Mit Album Performance beweisen sie, dass sie immer noch anders können. Betrachtet man die Diskographie lässt sich so auch die oben genannte Annahme erklären.
Nach dem Sie mehrere Jahre ihr Selbst aus den Augen verloren haben versuchen sie mit Performance wieder zurückzufinden zu dem, was White Denim in erster Linie ausgemacht hat.

Text von Max Michels

Monat:
2018/08
Label:
City Slang
Artist:
White Denim
Tracks:

1. Magazin
2. Performance
3. Fine Slime
4. Double Death
5. Moves On
6. It Might Get Dark
7. Sky Beaming
8. Backseat Driver
9. Good News

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