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Double Rainbow

robert.beseler, 4. August 2018 - 16:54

Veröffentlicht am:
13.07.2018
Babe Rainbow.jpg

The Babe Rainbow oder wie sie sich selber auf ihrer Facebook-Seite nennen “Loverboys of bourgeois“ haben diesen Juli ihr zweites Album rausgebracht und uns den Soundtrack des Sommers gebracht. Der Sommer 2018 in Deutschland unterscheidet sich schließlich nicht viel vom Australischen, das Herkunftsland von Jack, Lulu, Angus und Elliot.
Es heißt „Double Rainbow“ und ist auf dem Label Flightless Records erschienen, auf dem unter anderen die angesagte ebenbürtige Band King Gizzard and the Lizard Wizard auch unzählige Alben veröffentlicht haben. „Double“ so gut, oder nur ein Wortspiel hindeutend auf deren zweite Scheibe? Egal die Jungs haben es drauf.

Das Album beginnt mit „The Magician“ und „Supermoon“ mit sanften Gitarren Klängen an, es ist ein Pop mit psychodelischen Untertönen, angenehm schwebend, eine Brise Wind auf einem australischen Strand. Dennoch passiert in diesen Liedern was. Durch die psychodelisch angehauchten Synthies und Orgel wird man dazu gebracht zuzuhören, es ist halt nicht „nur“ Pop.

Tschüss psychodelisch und hallo Beatles. Nach „Gladly“ kann mit „Darby and Joan“ dies keiner mehr bestreiten. Vielleicht nicht mehr so frisch wie der Anfang, aber die Qualität bleibt. Es sind simple Melodien, die einen mitnehmen und dabei ihre Wirkung erfolgreich ausüben, aber nicht zum dem Extrem, dass Gefahr für Ohrwürmer besteht, zum Glück.

In „Eureka“ hört man die ersten Klänge des Sitars, ein traditionelles Instrument aus Indien. Genauso wie die Beatles es damals gemacht haben, vermischen The Babe Rainbow ihren Sound mit den eines orientalisch klingenden Instruments. Und es passt! Meine einzige Kritik ist, dass „Alan Chadwicks Garden“, ein Stück ausschließlich die Sitar beinahltend, länger sein könnte. Dies hat vielleicht damit zu tun, dass indische Ragas weit über die 10 Minuten gehen können und ich einfach daran gewöhnt bin.

Es folgen wieder zwei psychodelisch klingende Tracks: „Cool Cat Vibe“ ist genauso cool wie der Titel und „Bella Luna“ genau so schön wie die sich küssenden Mondhälften auf dem Cover. Besonders der letzte Track haut einen um, die Querflöte, der geile Gitarren Riff, die langsam schlagende Perkussion: Das Album hat seinen Höhepunkt erreicht. „2nd of April“ leitet das Ende ein, ein Stück bei dem nur eine akkustische Gitarre zu hören ist. Zeitweile reist man durch die Flamenco ähnlichen Klängen nach Spanien und die Jungs zeigen was für ein breites Spektrum an musikalischen Einflüssen sie in ein Album beherbergen können. Nach „Running Back“ schließt The Babe Rainbow mit „New Attitude“ ihr gelungenes Album ab. Es endet mit einem minimalistisch, heiter klingenden Track und lässt einen in Ruhe das Ziel der musikalischen Reise durch das Album erreichen: Doch welches das ist soll jeden Höhrer selbst überlassen werden.

Text: Robert Beseler

Monat:
2018/07
Label:
Flightless Records
Artist:
The Babe Rainbow
Tracks:
  1. The Magician
  2. Supermoon
  3. Gladly
  4. Darby and Joan
  5. Eureka
  6. Alan Chadwick's Garden
  7. Cool Cat Vibe
  8. Bella Luna
  9. 2nd of April
  10. Running Back
  11. New Attitude
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