+Empfang

Im Aachener Stadtgebiet:
Antenne:  99,1 MHz
Kabel: 95,35 MHz
Im Internet:
Web-Stream:
DSL | Modem | OGG

+Mitmachen

Du möchtest zum Radio?

Dann mach mit!

+Sponsoren

RWTH Aachen
StudRWTH
Studierendenparlament FH Aachen
Kármán

 AcHsO

+StudioCam

WebCam

+Deine Meinung...

+Platte des Monats

WG-WD_Front_300dpi.jpg

Performance
White Denim

+Die TOP3

  1. Tiger & G.G.B - Estilay (feat. Shacke One)
  2. Eryn Allen Kane - Feel The Need
  3. Childish Gambino - Feels Like Summer
Abstimmen...

+Kontakt

Hochschulradio Aachen e.V.
Wüllnerstraße 5
52056 Aachen

Telefon: 0241/80-93751
Telefax: 0241/80-92751

Email: Redaktion
Email: Studio

Follow on Twitter    Hochschulradio Aachen bei Facebook    Videokanal bei Youtube

+Benutzeranmeldung

+Playlist

 
 Lade Playlist…

+Aktuelles Programm

Heute Morgen
22:00 Sprechstunde
15:00 Der Donnerstagnachmittag im Hochschulradio Aachen
 » mehr…

Bienaventuranza

Radiot, 27. Juli 2018 - 1:49

Veröffentlicht am:
27.06.2018
Bienaventuranza.jpg

Der Produzent Chancha via Circuito verbindet perfekt die traditionelle Musik Argentiniens und Kolumbiens mit modernen elektronischen Rhythmen. In meinen Augen findet er zudem die perfekte Mitte zwischen plumpen Pop und kühlem Minimalismus und schafft somit sein eigenes Genre.
Besonders stechen in allen Liedern die exotischen Instrumente und die Gesänge heraus, welche in Kooperation mit vielen anderen Künstlern aus Südamerika entstanden sind.

In „Ilaló“ singt Mateo Kingman aus Ecuador eine sehr eingängige Melodie. Der Chorus ist besonders interessant, da er eine nasale Gesangtechnik verwendet. Untermalt wird das ganze von einem gebrochenen Latein-Rhythmus, der jede Hüfte mitschwingen lässt. Den Tanz verfeinern Gitarre, Synthesizer- Flächen und ein sehr melodischer Bass, der wie von einer riesigen Trommel wirkt.

„Barú“ beginnt zunächst mit einer lieblichen Flötenmelodie, entpuppt sich jedoch bald als tiefer Elektro-Breakbeat. Mit den Soundschnipseln, die hier und da eingestreut sind, fühle ich mich sofort wie auf einer Stammes-Party tief im Urwald. Besonders die Flötenklänge erinnern stark an exotische Vogelstimmen. Dieser Song vereint gewissermaßen alle Bewohner des Waldes miteinander, sowohl Menschen als auch Tiere und lässt alle im Takt der Trommel tanzen.

Etwas langsamer wird es bei „Nadie lo Riega“ mit Miriam Garcia, aber dennoch nicht weniger spannend. Es beginnt mit düsteren Trommeln, die den Takt vorgeben, gefolgt von einem noch dunklerem Bass. Die große Überraschung kommt aber durch die Stimme von Miriam Garcia, der das zuvor Elektronische mit dem traditionellen Gesang vereint. Mit Glockenklängen im Hintergrund kommen bei mir Assoziationen an hohe Gebirge auf. Der eingägige Rhythmus in Kombination mit dem Gesang hat fast schon psychedelische Wirkung. Und obwohl das Tempo etwas langsamer ist, wirkt das Stück nicht träge, weil ständig etwas Neues zu hören ist.

Für mich eröffnet dieses Album völlig neue Klangwelten, die einen ganz neuen Zugang zu Südamerika geben. Ich habe auf jeden Fall jetzt noch mehr Lust bekommen, diese fernen Länder zu entdecken. Diese Platte des Monats ist gewissermaßen der Botschafter von der anderen Seite der Erde.

Text von Kalman Trautz.

Monat:
2018/06
Label:
Wonderwheel Recordings
Artist:
Chancha Via Circuito
Tracks:
  1. Los Pastores
  2. Ilaló (ft. Mateo Kingman)
  3. Barú
  4. Nadie lo Riega (ft. Miriam Garcia)
  5. Sierra Nevada
  6. Niño Hermoso ft. Gianluz
  7. El Señor del Flautín (Interludio)
  8. La Victoria ft. Lido Pimienta & Manu Ranks
  9. Kawa Kawa ft. Kaleema
  10. Alegria
  11. Indios Tilcara
  12. Gira Gira
Inhalt abgleichen