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Love What Survives

p.ackermann, 3. Oktober 2017 - 21:12

Veröffentlicht am:
08.09.2017
Mount Kimbie - Love What Survives

Dass Mount Kimbie sich nicht in Genregrenzen einschließen lassen, haben ihre bisherigen Alben "Crooks & Lovers" (2010) und "Cold Spring Fault Less Youth" (2013) bereits bewiesen - "Love What Survives" betont das einmal mehr. Und noch deutlicher. Versuche, die Briten Dominic Maker und Kai Campos trotzdem in einer Schublade zu stecken, nutzen Genres wie Post-Dubstep, Minimal oder Electronica. All das trifft es aber nicht. Verstehen kann man das musikalische Werk des Duos nur durch durchhören ihrer Musik.

Und da kommt das neue, am 8. September über Warp Records erschienene, Album genau richtig, denn es ist abwechselungsreich aber stimmig und zeigt gut viele ihrer Facetten auf. Die Produktion mag viel elektronische Elemente beinhalten, aber schon der Opener "Four Years and One Day" kommt mit etwas E-Gitarre um die Ecke und setzt die Stimmung des gesammten Albums: energiegeladen, verträumt aber auch irgendwo zwischen melancholisch und wütend.
Track 2 ist eines der großen Features auf der Platte: King Krule singt hier "Blue Train Lines" - es hört sich typisch für King Krule verzweifelt an. Eine Emotionale Achterbahnfahrt für den Hörer: Beginnt das Lied erst etwas traurig, baut sich dann doch King Krules Sitmme in lauter werdendes Schreien auf, bis man selbst mit den Fäusten gegen die Wand schlagen möchte. Erlösung gibt es nach 2 Minuten und 15 Sekunden, in der das Schlagzeug einsetzt und der Track einen Indiedance-mäßigen Klimax findet. Und auch hier findet sich eine gehörige Portion an Synthesizern gepaart mit nach Post-Punk und 80er klingenden E-Gitarren und Schlagzeug.

Ohne sich in die 80er zurückversetzt zu fühlen, schafft es "Love What Survives" jedoch einige für die Epoche typische Soundelemente einzusetzen.
Und dann kommt doch als siebtes Lied auf der Scheibe "Poison", das fast nur aus Samples eines Klavierstücks besteht.
Danach hören wir "We Go Home Together" zusammen mit James Blake, das nochmals das Tempo etwas runterfährt und ganz ohne Beat auskommt. Nur um darauf "Delta" folgen zu lassen - der energetische Höhepunkt des Albums, der sich jedoch nur langsam über die 4 Minuten Länge aufbaut. Die letzten Sekunden des Tracks können wohl nur noch mit "Totalabriss!" bezeichnet werden.
Damit haben wir nur einen kleinen Teil der insgesamt 11 Lieder angesprochen.

Nicht unerwähnt bleiben soll aber, dass sich mit Micachu und Andrea Balency noch weitere großartige Features finden, die du jetzt aber selbst erkunden darfst.

Monat:
2017/10
Label:
Warp Records
Artist:
Mount Kimbie
Tracks:
  1. Four Years and One Day
  2. Blue Train Lines (ft. King Krule)
  3. Audition
  4. Marilyn (ft. Micachu)
  5. SP12 Beat
  6. You Look Certain (I’m Not So Sure) (ft. Andrea Balency)
  7. Poison
  8. We Go Home Together (ft. James Blake)
  9. Delta
  10. T.A.M.E.D
  11. How We Got By (ft. James Blake)
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