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Never Twice

Denis Sepoetro, 1. Oktober 2016 - 3:48

Veröffentlicht am:
30.09.2016
Nick Waterhouse - Never Twice

Dass neue Musik nicht immer etwas ganz neues oder gar innovatives für den Hörer sein muss, ist jedem von uns klar. Trotzdem heißt es oft „das klingt doch alles gleich!“. Auch unsere aktuelle Platte des Monats bedient sich an einmal Dagewesenem. Nick Waterhouse ist mit seinem neuen Album Never Twice in den 50er und 60er Jahren unterwegs. Viel Soul gemischt mit treibendem Rock’n’Roll. Ab und zu kommt einem auch Swing in den Sinn. Hört man seine Musik, so denkt man zwangsläufig an Chuck Berry, Ray Charles und irgendwie auch an Elvis. Sieht man ihn, so denkt man sofort an Buddy Holly, auch wenn seine Brille nicht ganz so extravagant ist wie die des Rock’n’Roll Pioniers.

Doch heißt das jetzt, dass er einfach nur eine Kopie der Musiker aus den 50er und 60er Jahren ist? Vielleicht sollte man sich die Frage stellen, was wohl das damalige Publikum von ihm gehalten hätte? Hätten sie gesagt „Das klingt doch alles gleich im Radio“ oder gesagt „Hey! Das ist ja Nick Waterhouse“ und das Radio aufgedreht? Leider können wir nicht in die Vergangenheit reisen und das herausfinden. Uns bleibt nur die Gegenwart. Aber in der können wir trotzdem das Radio aufdrehen und das solltet ihr auch, wenn Nick Waterhouse läuft. Denn er klingt nicht einfach nur Retro, sondern versteht es, Musik auch handwerklich gut zu machen. Dabei ist es eigentlich völlig egal, welches Lied von seinem neuen Album gerade läuft. Jedes hat seinen ganz eigenen Charme.

Der Opener It’s Time klingt überraschend modern. I Had Some Money (But I Spent It) lädt mit seinem Walking-Bass zum Tanzen ein. Tracy beginnt ein wenig provokant mit der gleichen Kadenz wie Hit The Road Jack (Ray Charles) trennt sich aber ab dem ersten Refrain davon und wird zu einer groovigen Soul-Nummer. Das letzte Lied LA Turnaround trägt seinen Namen zurecht, denn es klingt so sorgenfrei und losgelassen, wie sich die meisten das Leben in Kalifornien vorstellen.

Musikalisch gibt es am Album nichts auszusetzen. Es ist nicht überproduziert und klingt eher dreckig als clean. Es gibt schöne Instrumental-Soli und die Background-Vocals runden viele Songs erst richtig ab. Ein definitiv hörenswertes Album.

Text: Nils Jendrny

Monat:
2016/10
Label:
Innovative Leisure
Artist:
Nick Waterhouse
Tracks:
  1. It's Time
  2. Straight Love Affair
  3. Stanyan Street
  4. The Old Place
  5. Katchi (feat. Leon Bridges)
  6. Baby, I'm in the Mood for You
  7. Tracy
  8. Lucky Once
  9. LA Turnaround
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