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Die wichtigsten Regelneuerungen zur Europameisterschaft 2016

thiemo.rudolph, 8. June 2016 - 11:19

Sport

von Thiemo Rudolph

Bereits seit dem 1. Juni gelten im Raum des Ifab ( International Football Association Board) 95 neue Regeln. Pünktlich zur Fußball-Europameisterschaft müssen Schiedsrichter also nach den neuen Richtlinien entscheiden. Unter den 95 Neuerungen befinden sich sowohl kosmetische als auch gravierende Änderungen. Die wichtigsten Neuerungen sind im Folgenden zusammengefasst:

Spieleingriff eines Dritten:
Bisherige Regelung: Greift ein Dritter (also verwiesener Spieler, Trainer, Ersatzspieler, ausgewechselter Spieler etc.) in das Spielgeschehen ein, gibt es einen indirekten Freistoß. Ebenfalls, wenn dieser Dritte ein Eigentor erzielt. Bei einem Betreuer wurde sogar nur ein Schiedsrichterball ausgeführt.

Neue Regelung: Greift ein Dritter in das Spiel ein, so gibt es einen direkten Freistoß. Bei einem Eingriff im Strafraum sogar einen Strafstoß. Bei Fans, Ordnern etc. die ins Spielgeschehen eingreifen gibt es weiterhin einen Schiedsrichterball.

Tor trotz eingriff eines Dritten:
Bisherige Regelung: Wird ein Tor erzielt, obwohl zuvor ein Dritter (Auswechselspieler, Teamoffizieller etc.) der verteidigenden Mannschaft den Ball abgefälscht hat, gibt es einen Freistoß bzw. Schiedsrichterball.

Neue Regelung: Wird ein Tor erzielt, obwohl zuvor ein Dritter der verteidigenden Mannschaft den Ball abgefälscht hat, gilt das Tor solange kein Abwehrspieler daran gehindert wurde, den Ball zu spielen. Gehört der Dritte jedoch der angreifenden Mannschaft an, wird das Tor, wie bisher, annulliert.

Notbremse:
Bisherige Regelung: Bei einer Notbremse, also einer Verhinderung einer klaren Torchance durch einen Regelverstoß, wird der foulende Spieler mit einem Platzverweis (Rote Karte) bestraft. Im Strafraum gibt es zudem einen Strafstoß.

Neue Regelung: Bei einer Notbremse ist es nun entscheidend, ob der foulende Spieler versucht hat, den Ball zu spielen. War dies der Fall, wird er nur mit einer gelben Karte verwarnt. War dies nicht der Fall, gibt es weiterhin einen Platzverweis.

Spielen ohne Schuhe:
Bisherige Regelung: Bislang war das Spielen ohne Schuh nicht erlaubt und mit einem indirekten Freistoß zu ahnden.

Neue Regelung: Wenn ein Spieler versehentlich den Schuh oder Schienbeinschoner verliert, kann er den Ball bis zur nächsten Spielunterbrechung weiterspielen.

Behandlung auf dem Platz:
Bisherige Regelung: Nach einer Behandlung auf dem Feld muss ein Spieler das Feld verlassen und muss vom Schiedsrichter wieder auf das Feld gelassen werden.

Neue Regelung: Wird ein Spieler gefoult und muss behandelt werden, so kann er, solange der Foulende eine gelbe oder rote Karte für dieses Vergehen erhalten hat, kurz (ca. 25 Sekunden) auf dem Feld behandelt werden, ohne dieses nachher verlassen zu müssen.

Spieler außerhalb des Feldes (Verteidiger):
Bisherige Regelung: Verlässt ein Spieler ohne Erlaubnis des Schiedsrichters den Platz, so gilt er als auf der Tor- oder Seitenauslinie stehend und hebt somit möglicherweise das Abseits auf – bis zur nächsten Spielunterbrechung.

Neue Regelung: Der Spieler, der das Feld verlassen hat, gilt bis zur nächsten Spielunterbrechung oder bis das verteidigende Team den Ball in Richtung der Mittellinie gespielt hat als auf der Tor- oder Seitenauslienie stehend. Absichtliches Verlassen des Platzes führt, wie bisher auch, zu einer gelben Karte.

Spieler außerhalb des Feldes (Angreifer):
Bisherige Regelung: Ein Stürmer darf sich aus taktischen Gründen vom Spielfeld begeben - beispielsweise um einer Abseitsstellung zu entgehen.

Neue Regelung: Nun gibt es eine Einschränkung; so besagt das Regelwerk nun: „Wenn der Spieler das Spielfeld von der Torlinie aus wieder betritt und sich vor der nächsten Spielunterbrechung am Spiel beteiligt oder das verteidigende Team den Ball in Richtung Mittellinie gespielt hat und dieser den Strafraum verlassen hat, gilt der Spieler für die Zwecke der Abseitsregel als auf der Torlinie stehend.“

Foul außerhalb des Platzes:
Bisherige Regelung: Wird ein Spieler während eines Zweikampfs außerhalb des Feldes gefoult, wird das Spiel mit einem Schiedsrichter-Ball fortgeführt.

Neue Regelung: Wird nun ein Spieler außerhalb des Spielfelds gefoult, wird dem gefoulten ein Freistoß auf der entsprechenden Spielfeldbegrenzungslinie zugesprochen. Bei einem Foul hinter der Torauslinie im Bereich des Strafraums gibt es sogar einen Strafstoß.

Anstoß nach hinten:
Bisherige Regel: Bei Anstoß musste der Ball sich vorwärts bewegen.

Neue Regelung: Der Anstoß darf nun auch zur Seite oder nach hinten ausgeführt werden. Sollte dabei ein Eigentor erzielt werden, würde dieses Tor nicht zählen – stattdessen gäbe es einen Eckball für den Gegner.

Abbruch bei zu wenigen Spielern:
Bisherige Regelung: Bisher waren in Deutschland Voraussetzung für einen Spielabbruch, dass das betroffene Team im Rückstand ist und der Mannschaftskapitän den Schiedsrichter um Abbruch bittet.

Neue Regelung: Wird eine Mannschaft auf weniger als sieben Spieler dezimiert, muss das Spiel abgebrochen werden.

Vorteilsregel bei Platzverweis:
Bisherige Regelung: Soll ein Spieler mit roter oder gelb-roter Karte vom Feld verwiesen werden, muss das Spiel für diesen Verweis unterbrochen werden, sofern dadurch keine Torchance vereitelt wird.

Neue Regelung: Wenn ein Spieler mit gelb-roter Karte oder roter Karte des Feldes verwiesen werden soll, der Schiedsrichter jedoch die Vorteilsregel (bei einer Torchance) anwendet, ist es diesem Spieler untersagt, sich am Spielgeschehen zu beteiligen. Der Spieler wird in der nächsten Spielunterbrechung des Platzes verwiesen. Greift er jedoch trotzdem in das Spiel ein, wird das Spiel direkt unterbrochen, der Spieler verwiesen und ein indirekter Freistoß dem gegnerischen Team zugesprochen.

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