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Earl Greyhound? Ist das nicht´n Tee? Nee, fast. Earl Grey heißt diese Mischung, Earl Greyhound dagegen ist der neue heiße scheiß aus New York. „Neu“ mag etwas übertrieben sein, steht hier doch in ganz großen Lettern erst einmal ROCK über den drei Köpfen der New Yorker und den gibt’s schließlich schon seit längerem. Allerdings wird hier der Rock mit allerlei anderem aromatisiert: Los geht´s mit dem zweigeteiltem „Eyes of Cassandra“. Eigentlich nur ein einzelner Song, aber vielleicht auch eine Hommage an allzu Skipfreudige I-Pod Besitzer. Aber Schande über den der das psychodelisch angehauchte Intro überspringt! Der würde hier den ersten Einsatz der Soulgetränkten Stimme Kamara Thomas verpassen.
Einen Song weiter geht´s mit „Oye Vaya“ nach Südamerika, allerdings ohne den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Mit „Ghost an the Whitness“ wartet danach auch schon einer der Höhepunkte von Suspicious Package auf den geneigten Hörer: Ein Rocksong wie aus dem Bilderbuch mit obligatorischem Solo am Ende.
Und auch für die Popfraktion haben Earl Greyhound etwas in ihrer Mischung: Die zweite Hälfte des Albums ist etwas ruhiger gestaltet, auch die Akkustikgitarre wird hier ausgepackt. Allerdings ist das hier kein Stadionpop sondern das was dabei herumkommt wenn man den Ohrwurm mit ordentlich Blues und Soul mixt.
Earl Greyhound sind also doch kein Englischer aromatisierter Tee. Eher ist das hier ein kühles Bier mit ner ordentlichen Krone obendrauf. Na dann Prost!