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Wenn man im Web unterwegs ist, ist das Cover des neuen Albums von Beach House zunächst mal schwer zu erkennen. Weiß und hellstes Pastell in Zebralinien, das deutet Understatement an – aber es geht um mehr. Die Helligkeit ist nämlich auch eine Abkehr von alten Perlenketten und Kerzenlicht, die die beiden Vorgänger illustrierten.
Auf "Teen Dream" sind zwar immer noch melancholische Orgeln und Gitarren zu hören zur verhallten Stimme von Victoria Legrand, aber die vormals gänzlich pluckernden Drum Machines füllen jetzt auch die Höhen mit aus. Gewissermaßen umfassen die neuen Beach House den gesamten Farbraum.
Streckenweise wirkt das Album dadurch wie Autismus auf der großen Bühne, der schlurfig verklausulierte Trauerstatements mit breitwandigen Akkorden untermalt und deren Selbstverständlichkeit voraussetzt. Dann merkt man wieder, dass man die Melodien mit sich herumträgt und eigentlich gut versteht, was Beach House sagen.