| Im Aachener Stadtgebiet: | |
| Antenne: | 99,1 MHz |
| Kabel: | 95,35 MHz |
| Im Internet: | |
| Web-Stream: | |
| DSL | Modem | OGG | |
MitmachenDu möchtest zum Radio?
StudioCam 
Deine Meinung...
Platte des Monats
Die TOP3
Kontakt
Benutzeranmeldung
Playlist| Lade Playlist… |
Aktuelles Programm| Heute | Morgen |
| 07:00 Der Morgen danach 20:00 Beat Boutique 22:00 Pub Memories | 07:00 Der Morgen danach 18:00 Melodien für Melaten |
| » mehr… | |
Ay Ay Ay. BumBumBox. Cómeme. Mundtechno. Das sind Begriffe, die man mit Matias Aguayo verbindet. Und jetzt am 30. Oktober ist seine neue Platte „Ay Ay Ay“ auf Kompakt erschienen.
Matias Agauyo ist chilenischer Techno- und Houseproduzent. 1973 in Santiago de Chile geboren hat er während den Neunziger Jahren auch einige Jahre in Köln gelebt und so den Kontakt zum Kölner Label Kontakt bekommen. Je mehr er auflegte und veröffentlichte, desto weiter kam er auch umher, bis er dann in Buenos Aires spielte und blieb.
Seine Tracks klingen nach eigener Aussage nach „hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit“, zusätzlich unterlegt er seine Tracks mit seiner eigenen Stimme, um sie poppiger wirken zu lassen.
Auf der jetzt erschienenen Platte hat er die Gewichtung von Stimme zu Instrumenten noch weiter in Richtung der Stimme verschoben. Im Mittelpunkt stehen südamerikanische Rhythmen, von seiner Stimme imitiert, und in verschiedenen Spuren darüber teilweise Gesang, teilweise nachgeahmte Synthesizer oder eben vereinzelt eine echte Bassline oder ein anderes Instrument.
Mit seiner persönlichen Art der Musikinterpretation hat er auch eine interessante Party ins Leben gerufen namens BomBomBox, eine Party, bei der in verschiedenen südamerikanischen Großstädten wie Rio oder Santiago auf einem öffentlichen Platz eine Anlage aufgebaut wird und dann DJ-Mixe vom iPod gespielt werden, während alle Passanten eingeladen werden mitzufeiern. Im Zuge dieser Entwicklung hat er auch das Label Cómeme aufgebaut, auf dem er und befreundete Künstler die Musik veröffentlichen, die sie auch auf den BomBomBox-Partys spielen.
Wenn er auflegt, dann sind seine Auftritte eine Mischung aus Konzert und DJ-Set, bei denen er einerseits Platten spielt, jedoch dazu singt und zusätzlich noch Instrumente einbringt, was nach eigener Aussage sehr anstrengend ist. Jedoch mag er es, dass er durch das Mikrofon schneller mit den Feiernden interagieren kann.
Insgesamt ist das Album eine Mischung aus Acapella, Pop und Techno, vor allem aber gut hörbar. Vor allem die erste Single „Rollerskate“ ist sehr zugänglich und macht Lust auf mehr.
Ay Ay Ay ist am 30.10.2009 auf Kompakt erschienen als LP/CD/Download.
Review von Matthias Dechent.