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Krach-bumm, krach-bumm-bumm-krach. So klingt es, wenn man die Treppe runter fällt. So klingt aber auch das Schlagzeug von Meg White, die in etwa so behände Schlagzeug spielt wie ein Gichtkranker mit Wasser in den Beinen. Aber das war schon immer so und wird auch hoffentlich so bleiben, denn es steht für eine angenehme Reduziertheit und Unangepasstheit, die den Sound der White Stripes seit jeher auszeichnet. War das letzte Album "Get behind me Satan" ein Ausflug in die Gefilde von Marimbas und Knochenpiano und alles in allem ein bisschen fad, so feiern hier das rohe Scheppern der Drums und die kratzbürstige Gitarre Jack Whites ein famoses Comeback. Letztere jault und windet sich, scharrt böse mit den Hufen, beruhigt sich dann scheinbar erschöpft, um im nächsten Moment ohne Vorwarnung und rasend vor Wut mit der Axt die Tür in Stücke zu hacken. Gewürzt wird dieser Schredderblues mit ein paar Soundgimmicks, die von orientalischer Schlangenbeschwörergitarre ("Icky thump") über Dudelsack ("Prickly thorn, but sweetly worn") bis hin zu Tex-Mex-Trompeten ("Conquest") reichen. Zwischendurch tut's aber auch mal ne schlichte Orgel ("I'm slowly turning into you").
Kurzum: hierzu wirft man sich nach einem langen Tag draußen auf den Baumwollfeldern am besten in der Latzhose auf die heimische Südstaatenveranda, reißt mit den verbliebenen Zähnen den Korken von der Bourbonpulle, lässt den goldbraunen Saft in die durstige Kehle rinnen und zielt mit der Winchester und einem dreckigen Lachen im Gesicht auf die Yankee-Boote, die draußen auf dem Mississippi vorbeiziehen.